NAS-Server im Vergleich

18.03.2010

Die anfangs eher skeptisch gesehenen kleinen Mini-Datenspeicher namens NAS haben sich voll durchgesetzt und müssen sich jetzt unserem NAS-Server Vergleich stellen. Oft liegen die Unterschiede tiefer im Detail versteckt, als es der ein oder andere vermutet. Im folgenden Artikel kann deutlich nachgelesen werden, welche Systeme besonders positiv und welche eher negativ auffielen.

Ein heißer Kandidat für den ersten Platz ist das Synology DS209. Dieses ist für rund 260 Euro bei Amazon erhältlich und verspricht Komfort auf allen Ebenen. Das Synology DS209 ist besonders auf die Nutzung durch mehrere User ausgelegt. Leider ist in dem Angebot keine Festplatte enthalten, der DS209 unterstützt aber bis zu 2Terabyte und kann diese mit rund 50 Megabyte in der Sekunde ansprechen. Mit dieser Geschwindigkeit ist es den anderen NAS-Lösungen teilweise um das Dreifache voraus. Auch in der Bedienung ist das DS209 extrem vorbildlich. Günstiger – und damit auch Leistungsschwächer – ist der kleine Bruder, der Server Synology DS109J. Er verfügt tortz eingeschrönkter Hardware über die selbe Software und bietet für seine 100 Euro eine durchaus adäquate Lösung. Auch bei ihm fehlt von Werk aus die Festplatte. Wer mit seinem NAS mobil bleiben will, der kann auf die Buffalo Linkstation MINI zurückgreifen. In ihm können sogar zwei 2,5-Zoll-Festplatten untergebracht werden. Mit 20 Megabyte in der Sekunde kommt die Buffalo Linkstation Mini an das DS109J heran und bringt einige eigene Vorzüge mit. Einer davon ist eine wirklich durchdachte Lösung für den Transfer zwischen USB-Stick und NAS-Server. Wer eine Lösung mit integrierter Festplatte bevorzugt, der ist gut mit dem Freecom Network Drive bedient. Mit 6,8 gemächlichen Megabyte die Sekunde Datendurchsatz, liegt das Modell zwar in Punkto Geschwindigkeit etwas abgeschlagen im Test, bietet mit der integrierten 500 Gigabyte Festplatte eine gute Einsteiglösung. Ebenfalls hinten im Test das Plextor StorX – auch mit 500 Gigabyte bestückt. Dieses schaffte sogar nur 3,6 Megabyte in der Sekunde. Die Ergebnisse zeigen eines deutlich auf: Wer schnell sein will muss zahlen.

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